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Ergänzung zum Schliessystem: Status Notification System

Die erste Schloßvariante lief mit einem RFID-Reader, der nach einer Weile aber zickte und durch ein Bluetooth-Modul ersetzt wurde, was ein Jahr seinen Dienst tat. (Siehe Bluetooth Schloss). Nachteilig war, dass iOS User nicht öffnen konnten, da iOS kein BT-Profil zur seriellen Datenübetragung unterstützt. Auch Benutzer älterer Mobiles waren ausgeschlossen.

Als dritte Lösung haben wir deshalb jetzt ein GSM-Modul, das bei einem eingehenden Anruf die Caller ID an einen uC sendet, der diese in einer Tabelle der zulässigen Nummern sucht, und anschließend auf ein Klopfzeichen an der Tür wartet (um ein versehentliches Aufschließen mit einem nicht verriegelten Telefon aus der Hosentasche auszuschließen).

Im Controller (Atmega168) werkeln ein paar kB Code, in Bascom geschrieben.

Der Klopfsensor ist ein kleiner Piezo - Speaker von Pollin mit einer aufgeklebten Mutter, um nur den Körperschall der Tür aufzunehmen, anschließend etwas OP, um das Signal aufzuhübschen.

Zum Debugging ist derzeit noch ein kleiner VGA - Adapter angeschlossen, Hersteller micro-vga.

Update: Caller IDs sollen sich mit Voip Systemen auch für Mobilfunknummern faken lassen, deswegen sind wir derzeit auf dem Stand SMS + Schliesscode.


Inhaltsverzeichnis

Aufbau

Datei:Gsmlock.jpg


Mechanik


GSM Modem

Ist ein GSM Modem von Watterott mit AT-Befehlen


Schnittstellenkarte

Die erste Schaltung mit Motoransteuerung und Controller in einem Gehäuse machte Ärger - Der Controller stürzte bei jedem Schaltvorgang ab. Wie ich später erfahren hatte, wurde beim Ausbau der ursprünglichen Steuerelektronik aus dem Motor vermutlich auch der Entstörkondensator ausgebaut. Egal - ich entschied mich für die heavy-duty-EMV-Variante: Alles in extra, abgeschirmte Gehäuse, Leistung via Relais und Optokoppler getrennt, je eine Stromversorgung für die beiden Teilschaltungen. Hier erstmal die Schnittstellenkarte, die die Reedkontakte am Schloss für "offen" und "zu" einliest, und den Motor links- oder rechtsrum ansteuert. Schnittstellenkarte.sch, Schnittstellenkarte.brd (Eagle)

Datei:Schnittstellenkarte.jpg


Controllereinheit

Datei:Controllerkarte.jpg

 B.0 Taste ESC  pullup im uC, Taste zieht nach GND
                zusätzlich beeper vom Port nach +5V, aktiv wenn port = 0
                zusätzlich open Collector vom Klopfsensor
 B.1 Taste UP    pullup im uC, Taste zieht nach GND
 B.2 Taste DOWN  pullup im uC, Taste zieht nach GND
 B.3 Taste ENTER pullup im uC, Taste zieht nach GND
 B.4 Endschalter Schloss offen.       pulldown R im Interface, Optok. zieht nach +5V
 B.5 Endschalter Schloss geschlossen. pulldown R im Interface, Optok. zieht nach +5V
 C.0 LCD DB4
 C.1 LCD DB5
 C.2 LCD DB6
 C.3 LCD DB7
 C.4 LCD E
 C.5 LCD RS
 D.0 RXI <- Modem
 D.1 TXO -> Modem
 D.2 Relais 0 LED im Optok. nach Masse => 1 = LED an = Relais aktiv
 D.3 Relais 1 LED im Optok. nach Masse => 1 = LED an = Relais aktiv
 D.4 Modem DCD
 D.5 Modem CTS
 D.6 Modem RI
 D.7 Modem RTS


Klopfsensor

Datei:Amp.jpg

Der Piezo hat einen 1M Widerstand, um ihn schneller zu entladen, sonst bleibt ggf. eine Restladung eine Weile auf der Sensorkapazität. Über einen Kondensator wird in den Spannunsgteiler eingekoppelt, der dem Signal 1/2 Betriebsspannung DC-Anteil bringt. Die 4V7 Z-Diode kappt vom Sensor erzeugte Spannungen größer 4,7 V und größer -0,7 V, bevor das Signal in den OP geht.

Der OP hat eine Verstärkung von 470/10 + 1 also ca. 48. Mit dem 100n Kondensator im Gegenkoppelnetzwerk wird die Verstärkung für DC = 0, ohne Klopfsignal ist die Ausgangsspannung gleich 1/2 Betriebsspannung.

Über die Diode und den 1k5 Widerstand kann der 0µ47 Kondensator lediglich geladen werden, entladen wird er über die 560k - das geschieht langsamer und macht das Entprellen. Zur Signalformung gehts nochmal durch einen Komparator, der einen Open Collector Treiber am Controllereingang ansteuert.


Anschlüsse Schnittstellenkarte


Anschlüsse Controllereinheit


To Do

  • Prüfstecker Interface?