Veranstaltungshinweis: I²oT Hackathon der Uni Kassel

Der I²oTHack ist ein Hackathon vom 16.11 – 18.11., der vom Fachgebiet „Intelligent Embedded Systems“ der Universität Kassel organisiert wird. An dem Wochenende sollen in der Mensa 73 kleinere Projekte aus dem Bereich Intelligent Internet of Things umgesetzt werden. Zur Verfügung stehen Kaffee, Mate, Essen, Lötbauteile, Raspberry Pis, 3D-Brillen, Sensorstühle, Touchbildschirme, Kinnects, Kameras, und noch mehr Sensorik.

Einige Mitglieder vom flipdot werden ebenfalls teilnehmen und sich dort austoben.

Mehr Informationen und Anmeldung unter https://www.ies.uni-kassel.de/p/i²othack/

Amateurfunk in a nutshell

2018-10-02 20:00 Uhr kleiner Talk zum Thema Amateurfunk

Es geht um Sender, Antennen, Modulationsarten, Empfängertechnik, Frequenzbereiche, Lizenz, Aktivitäten, Amateurfunk in Krisensituationen, TETRA

Eintritt frei

Hardwarehack - Solarlampe mit Bewegungsmelder (Nicht immer an, nur bei Bewegung)

Dieser kleine und günstige Wand/Treppen Solarstrahler von Aldi, kann durch Durchtrennen einer Leiterbahn und Verbinden zweier Bauteile mit einem Draht, zur sparsamen Lampe nur für das automatische Einschalten bei detektierter Bewegung umgebaut werden.

Ansonsten würde er Nachts immer gedimmt leuchten bis der Akku leer ist oder die Sonne am anderen Tag genug scheint um die Entladung wieder auszugleichen.

Dazu muß (siehe nachfolgendes Bild),

beim 8-beinigen IC, die Leiterbahn nach dem Pin 7 aufgetrennt werden, so dass keine Verbindung mehr von Pin7 zum SMD Widerstand R10 nahe des Schalters mehr besteht.

Danach wird stattdessen Pin 6 direkt mit einem Draht an die linke Seite des SMD Widerstandes R10 gelötet. (Schwarzer Draht, Mitte)

Und siehe da, die solarbetrieben Lampe leuchtet wenn es darauf ankommt und der PIR Sensor auslöst und nicht nur wenn es die Tage vorher Sonne gab da sie ansonsten Nachts mit dauerhaft gedimmtem Licht leergelaufen wäre.

Innenansicht der Solarlampe

Der PIR Sensor läuft wie ursprünglich auch im Hellen immer mit. Das Signal wird nur nicht weitergeleitet solange es hell ist.

Der Strahler bleibt entsprechend länger an, wenn sich während der 30 s etwas bewegt. Der Sensor retriggert den Timer.

Man kann diesen Strahler auch wunderbar als Microcontrollerzuhause mißbrauchen. Z.B. Atmegas (Arduino) laufen oft von 3 bis 5 V ohne weitere Probleme.

Modell 2, Solarpanel 5 V 80 mA, 6 SMD-LEDs Li-Ionen-Akku, 3,7 V, 800 mAh, Dauerlicht (10--20 lm) bei Dunkelheit (80 lm) für 30 Sek. bei Bewegungsmelder. z.B https://weltderangebote.de/aldi-nord-solar-treppenstrahler/ ,

Pizzaofen-Teardown-Party!

Am 1.9.2018 ab 19:00 - unser Ofen muss raus aus der Küche, deswegen wird nochmal ordentlich gebacken. Teig, Käse und Tomaten sind da, bring deinen eigenen Belag mit! (Anfahrt)

Wir bauen uns eine Brille

Was macht man, wenn einem seine alte Brille nicht mehr gefällt, man aber Holz und eine CNC-Fräse zur Verfügung hat? Genau, man fräst sich einfach eine Neue. Work in progress, zur Zeit sind wir an den Bügeln dran:

Beheiztes Mauspad

Jaaaaa, heute denkt keiner dran, aber der Winter kommt, und kalte Zockerhände! Deswegen eine Heizfolie auf einer Aluplatte, und oben drauf etwas Furnier. Ein Sensor DS18B20, ein AVR und ein dicker MOSFET zum schalten.

Neulich am Open-Space-Dienstag

Schnurrgenerator für synthetische Katze zum um-den-Hals-hängen:

Neues Netzteil:

Audio-Synthese im Browser:

Visualisierung der synthetisierten Signale auf der Analogmultiplizierer-Mimik:

Schalterreparatur an der Ständerbohrmaschine:

PoE versorgte Schaltung zum Schliessen der Dachluke:

WS2812 enhancement für eine Blinkleuchte:

Vortrag - Chinese Social Credit System

2018-07-10 um 20:30 Uhr im Space Das chinesische gesellschaftliche Bonitätssystem

Ich habe mich für ein Seminar in der Uni in den letzten Wochen mit dem chinesischen Sozialkreditsystem beschäftigt, und dort einen Vortrag gehalten - da das Thema ganz interessant ist, und gerade im Bereich Big Data / Machine Learning bzw. Soziologie und Politik auch sehr aktuell, halte ich den gern nochmal im Flipdot.

Gäste und Interessiert willkommen, Eintritt frei.

Durchsuchungen in Hackspaces

Die Polizei in Bayern hat kürzlich Wohnungen und Geschäftsräume von Mitgliedern, insbesondere den Vorständen des Vereins Zwiebelfreunde durchsucht. Dabei waren sie noch nicht einmal selbst einer Straftat verdächtig, sondern lediglich Zeugen. Der Grund: Ein Blog, welcher sich offen gegen Positionen der AfD stellte, nutzte die E-Mail-Services eines alternativen Mail-Providers RiseUp, für den die Zwiebelfreunde aktiv geworben und spenden gesammelt haben.

Möglich machte diese Durchsuchung offenbar das Polizeiaufgabengesetz in Bayern, welches im Frühsommer diesen Jahres entgegen aller Warnungen von Bürgerrechtsgruppen, Verfassungsrechtlern und sogar aus Polizeikreisen vom Landtag in München verabschiedet wurde. Ähnliche Ereignisse stehen uns auch in NRW bevor, sollte der Landtag in Düsseldorf die geplanten Gesetze abnicken, die unter dem Begriff der „drohenden Gefahr“ erhebliche Grundrechtseingriffe zur Folge haben werden. Deswegen demonstriert mit uns am 7.7. in Düsseldorf gegen diese neuen Gesetze.

Am Abend des 4. Juli rückte die Polizei, genauer: die Zentral- und Anlaufstelle Cybercrime NRW in den „Langen August“ in Dortmund ein und durchsuchte neben dem alternativen Hoster FREE! unter anderem die Räume unserer Freunde beim Chaostreff Dortmund, aber auch die der anderen Vereine und Initiativen. Offenbar ging es den Beamten darum, Dokumente sicherzustellen, die als geheim eingestuft waren, aber bereits veröffentlicht worden sind sowie diejenigen Personen zu finden, die die Dokumente einst geleakt haben. Hier ging es wohl auch darum, den Quellenschutz auf technisch-taktische Weise zu unterlaufen.

Auch die Gesetzesänderungen im letzten Jahr trugen ihren Teil dazu bei. Die offensichtlichsten Neueinführungen, wie beispielsweise die Online-Durchsuchung, kaschierten relativ gut die Änderungen an der Strafprozessordnung, nach der Zeugen Aussagen nicht mehr rundheraus verweigern dürfen. Der renommierte Strafverteidiger Udo Vetter hat dazu im vorigen Jahr schon ein paar Zeilen geschrieben.

Lasst uns wachsam bleiben und aufeinander acht geben. Je mehr wir Hack- und Makerspaces unseren sozialen Stellenwert in unseren Städten und Quartieren herausstellen und verdeutlichen, desto besser sind wir in Zukunft geschützt vor unwidersprochener Willkür.

(Quelle)

Reporter ohne Grenzen schreibt:

„Das Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden ist absolut unverhältnismäßig und auch als Angriff gegen Anonymität im Internet anzusehen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Das Vorgehen schüchtert Netzaktivisten, aber auch Journalisten ein, die sich für sichere Kommunikation im Internet einsetzen. Die Behörden müssen alle beschlagnahmten Geräte und Dokumente sofort zurückgeben und die Hintergründe ihres Vorgehens erklären.“ (Quelle)

Weitere Quellen zu den Durchsuchungen:

CCC
Spiegel Online
Heise Online
Netzpolitik.org
Augsburger Allgemeine
Radio Dreyeckland